Politische Stabilität als Standortvorteil

Politische Stabilität als StandortvorteilUmfragen und wissenschaftliche Studien zeigen: Politische Instabilität stellt ein unmittelbares und komplexes Risiko für unternehmerisches Handeln dar. Terroranschläge, gewaltsame Unruhen, Sabotageakte und Militäroperationen verunsichern Investoren, beschleunigen die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und können zudem bei Unternehmen aller Branchen erhebliche Schäden verursachen.

Doch auch unterhalb der Gewaltschwelle lauern Gefahren: Protektionismus, Korruption und unmenschliche Arbeitsbedingungen, die das Risiko von Arbeitsniederlegungen und Streiks erhöhen, erschweren den Markteintritt für internationale Firmen und beeinträchtigen die Funktionsfähigkeit von Behörden. Sie können sogar Störungen oder gar Unterbrechungen von Fertigung und Lieferketten auslösen.
Die größte Sorge von Unternehmen mit Blick auf politische Risiken ist jedoch die Unversehrtheit von Angestellten und Zulieferern, sicherzustellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Konfliktgebieten müssen mit Schutzgelderpressungen und Entführungen rechnen, können gar verletzt werden oder zu Tode kommen.

Mit CONIAS auf Nummer Sicher...

RisikomanagementFür diejenigen Unternehmen, die im internationalen Geschäft viele Chancen sehen und die dennoch auf Nummer sicher gehen wollen, gibt es gute Nachrichten: Politische Risiken kommen nicht aus dem Nichts, mit dem richtigen Handwerkszeug lassen sich die Eskalation von Krisen und Konflikten sogar ebenso voraussagen wie ihre geographische Ausweitung – auch über Landesgrenzen hinaus.

Mehr als 20 Jahre lang haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Heidelberg sich mit der Frage befasst, wie sich Konflikte vor Ort entwickeln. Seit 2015 macht das Beratungsunternehmen CONIAS Risk Intelligence die Ergebnisse dieser Studien mit speziell entwickelten Datenprodukten für weltweit operierende Firmen und ihre Partner nutzbar.

…in der Reise- und Objektsicherheit

Unser Datenbestand zur subnationalen physischen Sicherheit (SUSAFE) verbindet monatlich systematisch erhobene Konfliktdaten mit aktuellen Kontextdaten. Dazu gehören unter anderem die geographische Ausbreitung des Konflikts, seine gesamtgesellschaftliche Relevanz und die Dynamik des Gewaltaustrags. Auf diese Weise wird ein individueller spezifischer Sicherheitswert auf Provinz-, Gouvernements- oder Bundesländerebene generiert, der Anwendungen zum Standort-Monitoring und zur Reisesicherheit optimiert.

…im Lieferketten- und Risikomanagement

Unser Datenbestand zur subnationalen Resilienz (SURE) verbindet Informationen zur wirtschaftlichen, politischen und demographischen Entwicklung der letzten fünf Jahre, die signifikant für die langfristige Stabilität von Staaten und Gesellschaften sind, mit der spezifischen Konflikterfahrung. Hieraus geht ein spezifischer Resilienzwert für die erste nachgeordnete Verwaltungseinheit eines Staates hervor, der sich bestens zur strategischen Planung des Markteintritts sowie zur Evaluation von Produktionsstätten, Zulieferern und Lieferkettennetzwerken eignet.

CONIAS lie­fert Kon­text und in­for­miert nicht nur über ver­ein­zel­te Er­eig­nis­se son­dern be­zieht sämt­liche für die Sicher­heits­lage re­le­van­ten Kon­flik­te und Struk­tur­fak­toren in die Be­wer­tung ein.

CONIAS schaut öf­ter hin und ver­gibt je­den Mo­nat spe­zi­fische Ri­si­ko­wer­te auf Grund­lage ak­tuel­ler Da­ten.

CONIAS schaut genauer hin und bewertet weltweit über 3.800 Verwaltungseinheiten.

CONIAS macht Sicher­heit ska­lier­bar und zeigt an, wel­che Stand­or­te für eine er­folg­reiche und dauer­haf­te Ein­bin­dung in das fir­men­ei­gene Lie­feran­ten- und Trans­port­netz­werk aus­reichend po­li­tisch sta­bil sind.